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Kategorien-Archiv: Allgemeines

MAP-Föderung: effiziente Umwälzpumpe und hydraulischer Abgleich sind Pflicht

Seit September 2011 ist der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und der hydraulische Abgleich des Heizsystems Voraussetzung für Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mitteilt, werden Zuschüsse beispielsweise für eine neu installierte Pelletheizung oder eine effiziente Wärmepumpe nur bewilligt, wenn der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nachgewiesen werden.

Wohnungslüftungsgeräte: Ohne Zulassung droht Ärger

Wohnungslüftungsanlagen sind Bestandteil moderner Gebäudekonzepte. Die Verbreitung dieser Technik wird nicht nur von der KfW-Bankengruppe finanziell unterstützt. Auch auf Länder- oder regionaler Ebene sind Zuschüsse für die Installation von Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erhältlich.

Vorbilder in Sachen Erneuerbare Energien gesucht

Vor wenigen Wochen trat die Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in Kraft. Auf den Punkt gebracht, sollen öffentliche Gebäude künftig eine Vorbildfunktion in Sachen Erneuerbarer Energien einnehmen: Nicht nur bei Neubau, sondern auch bei grundlegenden Renovierungen müssen sie anteilig den Wärme- und/oder Kältebedarf über Erneuerbare Energien decken.

Studie zur Bedeutung von Händehygiene

83% der Deutschen fühlen sich mit ungewaschenen Händen nicht wohl. Das ist eines der Ergebnisse der Studie Hygiene Matters 2011 des schwedischen Unternehmens SCA, zu dem auch die Marke Tork gehört. Für die Studie wurden 250 Männer und 250 Frauen in Deutschland befragt. Vor sauberen Händen sind nur saubere Zähne und gewaschene Haare von größerer Bedeutung für das persönliche Wohlbefinden.

Wie riskant ist der Erdgas-Schatz?

Bereits seit einigen Jahren gibt es die sogenannte ”Fracking“-Bohrmethode. Diese wurde zunächst in den USA angewandt, um unkonventionelle Erdgasvorräte zu erschließen, die in tief liegenden Gesteinsschichten eingeschlossen sind. Bei dem Verfahren wird eine Mischung aus Wasser, Quarzsand und teilweise giftigen Chemikalien mit hohem Druck ins Bohrloch gepresst. Die Flüssigkeit erzeugt Risse im Gestein, durch die das Gas später abgesaugt wird. Trotz Abschirmung des Bohrloches im Bereich der Grundwasserschicht gibt es aus den USA Berichte, nach denen die Bohrtechnik zu erheblichen Umweltbelastungen geführt hat. Ungeachtet dessen setzen Energiekonzerne das „Fracking“-Verfahren auch in Deutschland ein.

Comeback des Diplom-Ingenieurs?

Mit der Bologna-Erklärung wurde der mehr als 100-jährige Titel Diplom-Ingenieur abgeschafft und durch das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem ersetzt. Die Befürworter schätzen den Vorteil in der Studienzeitverkürzung. Studierende können nach einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern mit einem ersten qualifizierten Abschluss aussteigen. Sie können damit in die Arbeitswelt einsteigen und – wenn gewünscht – nach ein bis zwei Jahren in Richtung Masterabschluss weiter studieren. Kritiker hingegen führen an, dass beispielsweise im Kurzzeit-TGA-Studium entscheidende Vertiefungen in den Bereichen Sanitär, Heizung und Klima den Grundlagenfächern zum Opfer gefallen seien. Und selbst der „Vollabschluss“ Master genieße längst noch nicht den gleichen hohen Stellenwert wie der Dipl.-Ing – vor allem im Ausland.

Holzpellets: Qualität schlägt Preis

Laut einer aktuellen Online-Umfrage des Deutschen Pelletinstituts achten Verbraucher in erster Linie auf die Qualität der Pellets. Der Preis kommt erst an dritter Stelle. Wie es heißt, ist für knapp die Hälfte (48 Prozent) der Umfrageteilnehmer die Qualität der Ware am wichtigsten. Der Pelletpreis hat nur für 18 Prozent der Befragten die höchste Relevanz und steht damit an dritter Stelle, noch hinter dem Kriterium “Ware aus der Region” (22 Prozent).

Ist Wassersparen sinnvoll?

In vielen europäischen Länder herrscht Trinkwassermangel. Um den Wasserverbrauch zu senken, soll nach Plänen der EU-Kommission ein Trinkwasserausweis für Gebäude europaweit eingeführt werden. Dieser soll dann – so eine erste Überlegung zur Umsetzung – z. B. den durchschnittlichen Trinkwasserverbrauch je Gebäudebewohner aufzeigen und die „durstreichen“ Häuser somit entlarven.

Online-Energieausweis und Modernisierungsempfehlungen – ein Widerspruch?

Seit einigen Jahren ist jeder Immobilienbesitzer verpflichtet, einen Energieausweis über die energetische Qualität seines Gebäudes erstellen zu lassen. Dazu hält die Energieeinsparverordnung (EnEV), die den gesetzlichen Rahmen dafür geschaffen hat, zwei Möglichkeiten offen (sofern bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind): den Bedarfs- oder den Verbrauchsausweis.

Sperre für Marktanreizprogramm aufgehoben

Gestern (7. Juli) war es endlich soweit: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat seine Einwilligung zur Aufhebung der am 3. Mai 2010 verkündeten Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) erteilt. Damit können die bislang gesperrten Mittel in Höhe von 115 Mio. Euro in diesem Jahr für die weitere Förderung der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt genutzt werden. Eine vernünftige Entscheidung…