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	<title>Technisch Denken</title>
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		<title>CO2 vermeiden, vermindern und kompensieren</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Nordmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Kompensation]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaneutralität hat etwas Visionäres: so zu leben und zu wirtschaften, dass sich das Klima nicht verändert, nicht geschädigt wird. Doch so omnipräsent der Klimawandel ist, und so allgegenwärtig Klimaschutzmaßnahmen auch sind – eine allgemein anerkannte Definition des Begriffs „Klimaneutralität“ existiert bislang nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://technisch-denken.de/2011/10/co2-vermeiden-vermindern-und-kompensieren/" title="CO2 vermeiden, vermindern und kompensieren"><img src="http://technisch-denken.de/wp-content/uploads/2011/10/Tagungsflyer-Klimaneutralität-140x140.jpg" alt="" class="feed-image" /></a><p><img class="alignleft size-medium wp-image-1737" title="Tagungsflyer Klimaneutralität" src="http://technisch-denken.de/wp-content/uploads/2011/10/Tagungsflyer-Klimaneutralitaet-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" align="left" /><a title="Klimaneutralität - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klimaneutralität">Klimaneutralität</a> hat etwas Visionäres: so zu leben und zu wirtschaften, dass sich das Klima nicht verändert, nicht geschädigt wird. Doch so omnipräsent der Klimawandel ist, und so allgegenwärtig Klimaschutzmaßnahmen auch sind – eine allgemein anerkannte Definition des Begriffs „Klimaneutralität“ existiert bislang nicht. Sehr verbreitet ist zum Beispiel die Auffassung, dass ein Produkt klimaneutral ist, wenn die bei der Herstellung, dem Transport und der Verwendung des Produktes entstandenen Schadstoffe an anderer Stelle wieder gebunden, die Emissionen also kompensiert werden. Dabei liegt der besondere Charme dieser <a title="Wikipedia - Klimakompensation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klimakompensation">CO<sub>2</sub>-Kompensation</a> in ihrer kurzfristigen Umsetzbarkeit.</p>
<p><span id="more-1729"></span></p>
<p>Doch ist die Reduzierung der Klimaneutralität auf die Kompensation von klimarelevanten Treibhausgasen durchaus problematisch: Zunächst einmal gilt es, die Emissionsbilanz zu optimieren – beispielsweise durch den Bezug von regenerativ erzeugtem Strom, die Nutzung einer erneuerbaren Energiequelle für das Heizungssystem oder durch ein weniger CO<sub>2</sub>-intensives Mobilitätsverhalten. Auch das Verständnis des <a title="Zur Internetseite" href="http://www.iao.fraunhofer.de/index.php">Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)</a> fußt auf dem Vorrang der Vermeidung von Emissionen vor deren Kompensation: Laut Fraunhofer IAO bedeutet die Klimaneutralstellung bspw. von Unternehmensaktivitäten oder Geschäftsbereichen, die CO<sub>2</sub>-Emissionen zunächst durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu reduzieren und erst dann die noch verbliebenen Treibhausgase durch Emissionshandelszertifikate zu neutralisieren.</p>
<p>Aus diesem erweiterten, über die reine Kompensation hinaus gehenden Verständnis ergibt sich, dass Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung steht, um ihre CO<sub>2</sub>-Bilanz zu optimieren.</p>
<p>Die <a title="Zu der Internetseite der EnergieAgentur.NRW" href="http://www.energieagentur.nrw.de">EnergieAgentur.NRW</a> veranstaltet gemeinsam mit der <a title="Zu der Internetseite der TAW" href="http://www.taw.de">Technischen Akademie Wuppertal</a> zu der Thematik am 1. Dezember 2011 in der Historischen Stadthalle Wuppertal eine Fachtagung.</p>
<p>Kommunen und Unternehmen erfahren, wie sie die Energieeffizienz steigern und CO<sub>2</sub>-Emissionen senken können. Die Fachtagung &#8220;Kommunen und Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität&#8221; <span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;">beleuchtet das über die reine Kompensation hinaus gehende Verständnis und stellt </span><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;">eine Vielzahl von Instrumenten vor, mit den man die CO<sub>2</sub>-Bilanz optimieren kann.</p>
<p>Die Veranstaltung wird klimaneutral durchgeführt. Alle im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstehenden CO<sub>2</sub>-Emissionen werden erfasst und unter Verwendung von CO<sub>2</sub>-Zertifikaten kompensiert.</p>
<p>Der <a title="Zum Tagungsflyer" href="http://www.taw.de/verpdf/51154194W1">Tagungsflyer</a> oder <a title="Zu der Internetseite der EnergieAgentur.NRW" href="http://www.energieagentur.nrw.de/klimaneutralitaet">die Internetseite EnergieAgentur.NRW</a> informieren ausführlich über die detaillierten Inhalte und weiteren Details.</span></p>
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<small><a href="http://technisch-denken.de/2011/10/co2-vermeiden-vermindern-und-kompensieren/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a></small>
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<small>Copyright &copy;2009 Technische Akademie Wuppertal e.V. & Strobel Verlag GmbH & Co. KG<br />
(Digitaler Fingerabdruck:  e556b684bd49d9cc1dcd4219ded8a03d)</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>MAP-Föderung: effiziente Umwälzpumpe und hydraulischer Abgleich sind Pflicht</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/09/map-foderung-effiziente-umwalzpumpe-und-hydraulischer-abgleich-sind-pflicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 09:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Sironi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[BAFA]]></category>
		<category><![CDATA[Heizungsanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Hydraulischer Abgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Marktanreizprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Umwälzpumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Zuschüsse]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit September 2011 ist der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und der hydraulische Abgleich des Heizsystems Voraussetzung für Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mitteilt, werden Zuschüsse beispielsweise für eine neu installierte Pelletheizung oder eine effiziente Wärmepumpe nur bewilligt, wenn der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nachgewiesen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit September 2011 ist der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und der hydraulische Abgleich des Heizsystems Voraussetzung für Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mitteilt, werden Zuschüsse beispielsweise für eine neu installierte Pelletheizung oder eine effiziente Wärmepumpe nur bewilligt, wenn der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nachgewiesen werden. Die gleiche Anforderung gilt für Solarkollektoranlagen, wenn gleichzeitig ein Kesseltausch vorgenommen wird, d. h. wenn ein Nicht-Brennwertkessel gegen einen Brennwertkessel ausgetauscht wird.</p>
<p>Die neue Fördervoraussetzung gilt für alle Anträge, die seit dem 1. September 2011 beim BAFA eingehen. Nicht entscheidend ist der Inbetriebnahmezeitpunkt der Anlage. Als Nachweis erkennt das BAFA die Rechnung des Fachunternehmers an, aus der Hersteller und Typ der Umwälzpumpe sowie die Durchführung des hydraulischen Abgleichs als eigene Rechnungsposition hervorgehen. Das Antragsformular ist nach der Inbetriebnahme der Heizungsanlage zusammen mit der Rechnung einzureichen.</p>
<p><a href="http://bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/publikationen/energie_ee_umwaelzpumpen_u_solarpumpen.pdf" title="Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Erneuerbare Energien: Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A und Solarpumpen in EC-Bauweise">Hier findet sich eine Liste besonders effizienter Umwälzpumpen der Effizienzklasse A (als PDF)</a>, die generell anerkannt werden. Wichtig: Einige Pelletkessel und Wärmepumpen haben bereits Pumpen eingebaut, die der Effizienzklasse A entsprechen. In diesem Fall genügt dem BAFA die Angabe von Kesselhersteller und Kesseltyp auf der Rechnung als Nachweis für die effiziente Umwälzpumpe.</p>
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		<title>Wohnungslüftungsgeräte: Ohne Zulassung droht Ärger</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/09/wohnungsluftungsgerate-ohne-zulassung-droht-arger/</link>
		<comments>http://technisch-denken.de/2011/09/wohnungsluftungsgerate-ohne-zulassung-droht-arger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 14:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Sironi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[DIBt-Zulassung]]></category>
		<category><![CDATA[Schullüftung]]></category>
		<category><![CDATA[TGA-Planer]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungslüftungsanlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohnungslüftungsanlagen sind Bestandteil moderner Gebäudekonzepte. Die Verbreitung dieser Technik wird nicht nur von der KfW-Bankengruppe finanziell unterstützt. Auch auf Länder- oder regionaler Ebene sind Zuschüsse für die Installation von Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erhältlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohnungslüftungsanlagen sind Bestandteil moderner Gebäudekonzepte. Die Verbreitung dieser Technik wird nicht nur von der KfW-Bankengruppe finanziell unterstützt. Auch auf Länder- oder regionaler Ebene sind Zuschüsse für die Installation von Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erhältlich. 1000 Euro je Wohneinheit werden beispielsweise im Rahmen des nordrhein-westfälischen Förderprogramms „Progres.NRW“ gezahlt, vorausgesetzt, für das verwendete Gerät liegt eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) vor. An dieser Stelle aber liegt ein zumeist wenig beachteter Knackpunkt, denn zahlreiche Hersteller haben keine Bauartzulassung für ihre Geräte. Der Grund: Die Prüfungen sind teuer und dauern viele Monate.</p>
<p>Gerade im Bereich von Schullüftungsanlagen kommt es aufgrund fehlender Zertifikate regelmäßig zu Streitigkeiten zwischen Auftraggebern und -nehmern: es gibt derzeit kein DIBt-zugelassenes Gerät. Aber auch im privaten Bereich drohen dem Fachplaner juristische Auseinandersetzungen, wenn die eingeplante staatliche Zuwendung aufgrund fehlender Zertifikate nicht ausgezahlt wird.</p>
<p>TGA-Planer sind gut beraten, im Rahmen der Ausschreibung stets einen prüfenden Blick auf Zertifikate und Zulassungen zu werfen. <a href="http://www.dibt.de/de/zv/NAT_n/zv_referat_III1/SVA_51.htm" title="Deutsches Institut für Bautechnik: Verzeichnis der<br />
allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen">Hier findet sich ein Verzeichnisaller vom DIBt zugelassenen Geräte</a> und den geltenden Zulassungsbereich.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://technisch-denken.de/2011/09/wohnungsluftungsgerate-ohne-zulassung-droht-arger/&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=320&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowtransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:320px; height:35px"></iframe><hr /><p>
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		</item>
		<item>
		<title>Smart Home-Lösungen erreichen Massenmarkt</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/09/smart-home-losungen-erreichen-massenmarkt/</link>
		<comments>http://technisch-denken.de/2011/09/smart-home-losungen-erreichen-massenmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 10:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Nordmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Stromversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Home]]></category>

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		<description><![CDATA[Es findet im Netz den billigsten Strom, schließt automatisch Fenster und Türen und lässt Haushaltsgeräte in Echtzeit miteinander kommunizieren – das intelligente, umfassend vernetzte Zuhause der Zukunft. Welches Marktpotenzial solchen „Smart Home“-Lösungen zugerechnet werden kann, zeigt jetzt eine Verbraucherstudie des VDE.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es findet im Netz den billigsten Strom, schließt automatisch Fenster und Türen und lässt Haushaltsgeräte in Echtzeit miteinander kommunizieren – das intelligente, umfassend vernetzte Zuhause der Zukunft. Welches Marktpotenzial solchen „Smart Home“-Lösungen zugerechnet werden kann, zeigt jetzt eine Verbraucherstudie des VDE. Demnach möchte bereits jeder fünfte Bundesbürger sein Wohnumfeld mit intelligenter Technik ausstatten – und das möglichst bald.</p>
<p><span id="more-1703"></span></p>
<p>Eine deutlich gestiegene Nachfrage erkennt die Studie bei der „Smartphone Generation“, die ihr „Zuhause 2.0“ per Touchscreen steuern möchte. Allerdings hegen immer noch viele Verbraucher Zweifel an der Informationssicherheit oder fürchten eigene Kontrollverluste durch die Hausautomation.</p>
<p><cite>Dr. Ing. Hans Heinz Zimmer</cite>, VDE-Vorstandsvorsitzender:</p>
<blockquote><p>Wenn es um die Privatsphäre geht, hat Sicherheit immer einen besonders hohen Stellenwert</p>
</blockquote>
<p>Überzeugende Sicherheitsstandards seien deshalb der Schlüssel zu noch mehr Marktakzeptanz.</p>
<blockquote><p>Wir bringen die Normung voran, bieten einen umfassenden Testservice und setzten uns als Verband für höchste Sicherheitsniveau ein. Denn davon versprechen wir uns nicht zuletzt einen deutlichen Wachstumsschub für unseren Wirtschaftsstandort</p>
</blockquote>
<h2>Beste Aussichten für den Binnenmarkt</h2>
<p>Schon heute ist absehbar: Der Binnenmarkt für „Smart Home“-Produkte zieht spürbar an. Laut einer aktuellen Studie der <i>VDI/VDE Innovation + Technik GmbH</i> wird der Markt für „Smart Home“-Anwendungen in Deutschland von derzeit rund zwei Milliarden Euro über 2,3 Milliarden Euro in 2015 auf etwa 19 Milliarden Euro im Jahr 2025 anwachsen. Das entspricht jährlichen Zuwachsraten von mindestens 2,8 Prozent bis 2015 und einer Wachstumsprognose von jährlich 23,5 Prozent zwischen 2015 und 2025.</p>
<p>Als wesentliche Voraussetzung für den Erfolg künftiger Breitenanwendungen gilt allerdings das reibungslose und sichere Zusammenspiel aller Systemkomponenten und die Entwicklung funktionierender Schnittstellen zu einem intelligenten Stromnetz der Zukunft – dem sogenannten „Smart Grid“. Vor diesem Hintergrund treibt der VDE seine Bemühungen um einheitliche Sicherheitsstandards und Normen kontinuierlich voran – etwa über ein neues „VDE EDL Testsystem“ des Offenbacher VDE-Instituts oder die Bildung einer breit angelegten Fokus-Gruppe zur „Smart Grid Informationssicherheit“. Das Normungsthema „Privacy by Design“, das auch vom Bundesbeauftragten für Informationssicherheit und Datenschutz mit hoher Priorität verfolgt wird, ist dabei eines von mehreren aktuellen Themen, denen sich die VDE-Normungsexperten widmen.</p>
<p><em>Quelle: VDE</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>VDE: Ausfall eines Netzbetriebsmittels unabhängig von Herausforderungen bei Energiewende</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/07/vde-ausfall-eines-netzbetriebsmittels-unabhangig-von-herausforderungen-bei-energiewende/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 09:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Nordmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Stromversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Veränderungen im Erzeugungspark - insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind und Photovoltaik - stehen wir vor großen Herausforderungen in allen Netzebenen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Veränderungen im Erzeugungspark &#8211; insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind und Photovoltaik &#8211; stehen wir vor großen Herausforderungen in allen Netzebenen.</p>
<p><cite>Dipl.-Ing. Ludger Meier</cite>, Vorstandsvorsitzender des Forums <a title="VDE" href="http://www.vde.com/de/fnn/Seiten/default.aspx">Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN)</a>:</p>
<blockquote><p>Die technischen Änderungen sind komplex und werden das System bis an die Grenzen beanspruchen.</p></blockquote>
<p>Ein Stromausfall, verursacht durch Ausfall eines Netzbetriebsmittels, wie aktuell in Hannover, sei indes nicht auf die Energiewende beziehungsweise geänderte Einspeisestrukturen zurückzuführen.<span id="more-1654"></span></p>
<p>Auch hat der Ausfall keinen nennenswerten Einfluss auf das deutschlandweite Niveau der Zuverlässigkeit. Die Stromversorgung stand den Verbrauchern im Jahr 2009 mit einer Zuverlässigkeit von 99,99 Prozent der Zeit zur Verfügung. Die durch Störungen verursachte durchschnittliche Dauer von Versorgungsunterbrechungen lag bei 15,7 Minuten. Damit ist Deutschland Europameister bei der Zuverlässigkeit der Stromnetze und liegt deutlich vor Österreich (37 Minuten), Italien (51 Minuten) und Frankreich (66 Minuten).</p>
<blockquote><p>Das hohe Maß an Versorgungsqualität in Deutschland sorgt nicht nur bei  Privatverbrauchern für angemessenen Komfort, sondern stellt auch einen bedeutenden Standortvorteil für Deutschland dar. Gleichwohl stehen wir durch die Anforderungen der Energiewende vor immensen aktuellen Herausforderungen in allen Netzebenen. Um auch zukünftig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen die Netze ausgebaut werden.<br /><cite>Dipl.-Ing. Ludger Meier</cite></p></blockquote>
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<br /><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Windenergieerlass für NRW in Kraft gesetzt</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/07/neuer-windenergieerlass-fur-nrw-in-kraft-gesetzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 08:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Nordmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbaren Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutzstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[NRW startet die Aufholjagd bei der Windenergie: Als erster Baustein der neuen Klimaschutzstrategie des Landes hat Klimaschutzminister Johannes Remmel den Windenergieerlass in Kraft gesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NRW startet die Aufholjagd bei der Windenergie: Als erster Baustein der neuen Klimaschutzstrategie des Landes hat Klimaschutzminister Johannes Remmel den Windenergieerlass in Kraft gesetzt.</p>
<blockquote><p>Das Atomzeitalter geht zu Ende. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien. Wir haben nun die Weichen für den Ausbau der Windenergie gestellt und aus einem Windkraftverhinderungserlass einen Windenergieermöglichungserlass gemacht.<br /><cite>Minister Remmel</cite></p></blockquote>
<p>Weitere Informationen bei <a title="EnergieDialog.NRW" href="http://www.energiedialog.nrw.de/">EnergieDialog.NRW</a>.</p>
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<small><a href="http://technisch-denken.de/2011/07/neuer-windenergieerlass-fur-nrw-in-kraft-gesetzt/#comments" title="zu den Kommentaren">Zu den Kommentaren</a></small>
<br /><br />
<small>Copyright &copy;2009 Technische Akademie Wuppertal e.V. & Strobel Verlag GmbH & Co. KG<br />
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		<item>
		<title>Vorbilder in Sachen Erneuerbare Energien gesucht</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/06/vorbilder-in-sachen-erneuerbare-energien-gesucht/</link>
		<comments>http://technisch-denken.de/2011/06/vorbilder-in-sachen-erneuerbare-energien-gesucht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 12:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Sironi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EEWärmeG]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Gebäude]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Wochen trat die Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in Kraft. Auf den Punkt gebracht, sollen öffentliche Gebäude künftig eine Vorbildfunktion in Sachen Erneuerbarer Energien einnehmen: Nicht nur bei Neubau, sondern auch bei grundlegenden Renovierungen müssen sie anteilig den Wärme- und/oder Kältebedarf über Erneuerbare Energien decken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Wochen trat die Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in Kraft. Auf den Punkt gebracht, sollen öffentliche Gebäude künftig eine Vorbildfunktion in Sachen Erneuerbarer Energien einnehmen: Nicht nur bei Neubau, sondern auch bei grundlegenden Renovierungen müssen sie anteilig den Wärme- und/oder Kältebedarf über Erneuerbare Energien decken.</p>
<p>Klingt gut, zumindest auf den ersten Blick. Die Sache hat nur einige Haken: Die geforderte Vorbildfunktion und damit die Nutzungspflicht für Erneuerbare Energien tritt nur ein, wenn eine größere Sanierung, mindestens 20 % der Gebäudehülle zusammen mit einer Heizungsmodernisierung, vorgenommen wird. Auch wurden aufgrund der angespannten finanziellen Situation vieler Kommunen Möglichkeiten für Ausnahmen und Befreiung formuliert. Nicht zuletzt haben die einzelnen Bundesländer die Option, vom EEWärmeG abweichende Regelungen zu treffen.</p>
<p>Ob die Gesetzesnovelle tatsächlich frischen Wind in das Sanierungsgeschäft mit den Erneuerbaren Energien bringen wird oder ob notwendige Sanierungsmaßnahmen gerade in finanzschwachen Kommunen zukünftig scheibchenweise über viele Jahre verteilt durchgeführt werden, bleibt also abzuwarten.</p>
<p>Das Erneuerbare-Wärmegesetz (EWärmeG) Baden-Württemberg, das ja bekanntlich den Einsatz Erneuerbarer Energie für bestehende Wohngebäude fordert, wenn ein zentraler Heizkessel ausgetauscht wird, hat im Ergebnis jedenfalls zu einer abwartenden Haltung bei der Heizungssanierung geführt: Über 60 % der Hausbesitzer, so das Ergebnis einer Umfrage, haben auf einen Heizkesselaustausch verzichtet, um das EWärmeG nicht anwenden zu müssen. </p>
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<small>Copyright &copy;2009 Technische Akademie Wuppertal e.V. & Strobel Verlag GmbH & Co. KG<br />
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		<title>Studie zur Bedeutung von Händehygiene</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/06/studie-zur-bedeutung-von-handehygiene/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 10:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Sironi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Händewaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>

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		<description><![CDATA[83% der Deutschen fühlen sich mit ungewaschenen Händen nicht wohl. Das ist eines der Ergebnisse der Studie Hygiene Matters 2011 des schwedischen Unternehmens SCA, zu dem auch die Marke Tork gehört. Für die Studie wurden 250 Männer und 250 Frauen in Deutschland befragt. Vor sauberen Händen sind nur saubere Zähne und gewaschene Haare von größerer Bedeutung für das persönliche Wohlbefinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>83% der Deutschen fühlen sich mit ungewaschenen Händen nicht wohl. Das ist eines der Ergebnisse der Studie <q>Hygiene Matters 2011</q> des schwedischen Unternehmens <cite>SCA</cite>, zu dem auch die Marke <i>Tork</i> gehört. Für die Studie wurden 250 Männer und 250 Frauen in Deutschland befragt. Vor sauberen Händen sind nur saubere Zähne und gewaschene Haare von größerer Bedeutung für das persönliche Wohlbefinden. Dazu passt, dass zwei Drittel der Deutschen <q>Wohlfühlen</q> als wichtigsten Aspekt der persönlichen Hygiene nennen, gefolgt von <q>Gesund bleiben</q> (23%) und <q>Sozial akzeptiert werden</q> (10%).</p>
<p>Welch hohen Stellenwert das Händewaschen als Teil der täglichen Hygiene hat, zeigt sich auch in der Kindererziehung: 82% sagen, Händewaschen sei eine sehr wichtige Voraussetzung für die Gesundheit der Kinder. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Erziehung und das tägliche Verhalten: Fast alle Eltern verlangen, dass sich ihre Kinder nach dem Toilettenbesuch (97%), vor dem Essen (95%) und nach dem Spiel mit Tieren (89%) die Hände waschen. Die Familie ist denn auch die mit Abstand bedeutendste Quelle für Hygiene- und Gesundheitswissen, weit vor Büchern/Zeitschriften oder Ärzten. Unter den Befragten im Alter von 15 bis 25 Jahren übernimmt allerdings das Internet zunehmend die Rolle als wichtigste Quelle für diese Themen.</p>
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		<title>Wie riskant ist der Erdgas-Schatz?</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/06/wie-riskant-ist-der-erdgas-schatz/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 13:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Münzfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgasbohrung]]></category>
		<category><![CDATA[Fracking]]></category>
		<category><![CDATA[unkonventionelle Erdgasbohrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits seit einigen Jahren gibt es die sogenannte  ”Fracking“-Bohrmethode. Diese wurde zunächst in den USA angewandt, um unkonventionelle Erdgasvorräte zu erschließen, die in tief liegenden Gesteinsschichten eingeschlossen sind. Bei dem Verfahren wird eine Mischung aus Wasser, Quarzsand und teilweise giftigen Chemikalien mit hohem Druck ins Bohrloch gepresst. Die Flüssigkeit erzeugt Risse im Gestein, durch die das Gas später abgesaugt wird. Trotz Abschirmung des Bohrloches im Bereich der Grundwasserschicht gibt es aus den USA Berichte, nach denen die Bohrtechnik zu erheblichen Umweltbelastungen geführt hat. Ungeachtet dessen setzen Energiekonzerne das „Fracking“-Verfahren auch in Deutschland ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://technisch-denken.de/2011/06/wie-riskant-ist-der-erdgas-schatz/" title="Wie riskant ist der Erdgas-Schatz?"><img src="http://technisch-denken.de/wp-content/uploads/2011/06/1-140x140.png" alt="" class="feed-image" /></a><p><a rel="attachment wp-att-1627" href="http://technisch-denken.de/2011/06/wie-riskant-ist-der-erdgas-schatz/1-2/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1627" title="" src="http://technisch-denken.de/wp-content/uploads/2011/06/1-140x140.png" alt="" width="140" height="140" align="left" /></a>Bereits seit einigen Jahren gibt es die sogenannte  &#8221;Fracking“-Bohrmethode. Diese wurde zunächst in den USA angewandt, um unkonventionelle Erdgasvorräte zu erschließen, die in tief liegenden Gesteinsschichten eingeschlossen sind. Bei dem Verfahren wird eine Mischung aus Wasser, Quarzsand und teilweise giftigen Chemikalien mit hohem Druck ins Bohrloch gepresst. Die Flüssigkeit erzeugt Risse im Gestein, durch die das Gas später abgesaugt wird. Trotz Abschirmung des Bohrloches im Bereich der Grundwasserschicht gibt es aus den USA Berichte, nach denen die Bohrtechnik zu erheblichen Umweltbelastungen geführt hat. Ungeachtet dessen setzen Energiekonzerne das „Fracking“-Verfahren auch in Deutschland ein.<span id="more-1626"></span></p>
<p>Zahlreiche Bundesländer stehen zur Untersuchung auf unkonventionelle Erdgasvorräte insbesondere auf der Agenda internationaler Energiekonzerne. Dazu wurden viele Regionen Deutschlands in sogenannte Claims (Anspruchsgebiete) unter den Konzernen vergeben. Und der Startschuss ist bereits gefallen: Ende 2008 bohrte beispielsweise <a href="http://www.erdgassuche-in-deutschland.de/" title="Erdgassuche in Deutschland">Exxon Mobile</a>, in Deutschland vor allem durch seine Tankstellenmarke Esso bekannt, in der Nähe der niedersächsischen Ortschaft Damme. Hier presste der Konzern „Fracking“-Flüssigkeit in das Bohrloch, rund 1100 bis 1500 m tief in die Erde. Insgesamt leitete das Unternehmen ungefähr 12 Mio. m³ Flüssigkeit in den Untergrund. Diese bestand zu 95,2% aus Wasser, 4,6% Quarzsand und sechs umwelt- und gesundheitsgefährdende sowie nicht zuletzt giftige Chemikalien, die einen Anteil von 0,2% an der Flüssigkeit hatten. Insgesamt presste Exxon damit rund 24000 l Chemikalien in den Boden.</p>
<p>Die Folgen, die durch das „Fracking“-Verfahren entstehen können, sind verheerend, wie Medienberichte in den USA aufzeigen. So ist z. B. in einigen Orten das Trinkwasser für den Verzehr nicht mehr geeignet, da das Wasser trübe, übelriechend und zudem mit Gas angereichert ist, ebenso wie das Wasser in vielen privaten Brunnen. Erschreckend und gefährlich zugleich zeigt sich, dass <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1094294.html" title="Spiegel Online: ERdgassförderung: Hilfe, mein Wasser brennt!">mit dem Wasser meist brennbares Gas aus der Armatur strömt</a>. Auch die Körperhygiene und das Geschirrspülen ist so kaum noch möglich. Betroffene Bewohner müssen mittels Container Frischwasser geliefert bekommen – was jedoch meist kostenlos für die Bürger ist, da die Energiekonzerne sich in der Verantwortung sehen und die Lieferung übernehmen.</p>
<p>Die Frage nach möglichen Risiken bei der unkonventionellen Erdgasförderung wird zumeist gleich im Keim erstickt. Das Unternehmen Exxon beispielsweise hält das „Fracking“-Verfahren für ungefährlich. Der Konzern weist darauf hin, dass einzelne Stoffe, die bei dem Verfahren verwendet werden, zwar als gefährlich eingestuft sind, bei einer starken Verdünnung aber nicht mehr.</p>
<p>Einige Wissenschaftler sehen das anders. „Niemand sollte solche Chemikalien versehentlich trinken“, sagt Theo Colborn von der amerikanischen Umweltschutzorganisation „The Endocrine Disruption Exchange“ in einem Bericht von Spiegel Online. Manche seien auch bei milliardenfacher Verdünnung noch schädlich, heißt es weiter. Colborn trage seit 2003 Stoffe zusammen, die Energiekonzerne bei der unkonventionellen Gasförderung in den USA einsetzen.</p>
<p>Wie groß aber ist die Gefahr, dass mit Chemikalien versetzte „Fracking“-Flüssigkeit ins Grundwasser gelangt? Exxon hält dies für ausgeschlossen. Zwischen der Schicht des Grundwassers, und jener, in der die „Fracking“-Flüssigkeit gepresst werde, lägen mehrere hundert Meter, die durch Felsen voneinander getrennt seien. Zudem würden im Bereich der Grundwasserschicht, die vom Bohrer durchdrungen wird, einzementierte Stahlrohre eingesetzt, erklärt der Konzern auf seinen Internetseiten.</p>
<p>Dr. Werner Zittel, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH, der die Risiken unkonventioneller Gasförderung in einer Studie beleuchtet hat, sieht jedoch Risiken im dem Verfahren: „Bei dem hohen Druck, dem die Bohrung während des frac-Prozesses ausgesetzt ist, kann es vorkommen, dass dieser Zementring dem Druck nicht standhält und aufgebrochen wird.“ Dann werde das mit Chemikalien vermischte Wasser durch den Druck in diese Schicht eingepresst und im Grundwasser gelöst. Darüber hinaus könne es Vorkommen, dass die in den Felsen erzeugten Risse unkontrolliert Wege für das Gemisch nach oben eröffnen, sodass auf diese Weise Kontakt mit wasserführenden Schichten erfolgen kann.</p>
<p>Auch hierzulande wäre ein solches Szenario denkbar, wenn auch Energiekonzerne dieses ausschließen. Auf der politischen Seite herrscht indessen Uneinigkeit. Befürworter sehen die monetären Vorteile, die mit dem Erdgas-Schatz erzielt werden können. Alleine in Nordrhein-Westfalen könnten durch die zusätzliche Förderung von Erdgas über 3000 Arbeitsplätze geschaffen werden, hieß es in einem Bericht der Tageszeitung Westfälische Rundschau Ende Januar. Hinzu komme, dass für jeden Kubikmeter Erdgas von den Energiekonzernen eine Förderabgabe in Höhe von 16% des Durchschnittspreises für Importgas an das Land zu zahlen sei. Je nach Ergiebigkeit der Quelle können so schnell Millionenbeträge zusammenkommen. Bei den Milliarden-Defiziten in den öffentlichen Kassen ist dies sicherlich eine willkommene Geldquelle.</p>
<p>Kritiker sehen hingegen die Gefahren, die mit der Erschließung des unkonventionellen Erdgas passieren können. Zahlreiche Bürgerproteste sollen hier ein Zeichen setzen und scheinen zum Teil auch schon Wirkung zu zeigen, wie das NRW-Nachrichtenportal „Der Westen“ berichtete. Demnach zeige der massive Bürgerprotest im Münsterland bei den Behörden Wirkung. Die zuständige Bezirksregierung habe eine Verschärfung des Bergrechts angeregt, Umweltverträglichkeitsprüfungen sollen zur Pflicht werden.</p>
<p>Ob das positive Vorhaben entsprechend umgesetzt wird oder die Sache im Sand verläuft, muss an dieser Stelle abgewartet werden.</p>
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		<title>CE-Kennzeichen und EU-Normen: trügerische Sicherheit</title>
		<link>http://technisch-denken.de/2011/05/ce-kennzeichen-und-eu-normen-trugerische-sicherheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 11:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Sironi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauaufsichtliche Zulassung]]></category>
		<category><![CDATA[CE-Kennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[DIN EN]]></category>
		<category><![CDATA[DVGW-Zeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Kleidung, Spielzeug, Haushaltsgegenstände oder Elektrogeräte – der deutsche Markt wird mit chinesischen Waren regelrecht überschwemmt. Längst haben die Produzenten aus dem „Land des Lächelns“ auch im heimischen Sanitär-Heizungs-Klima-Segment Fuß gefasst. Als Zulieferer von Bauteilen und Komponenten oder – weniger schön – als Raubkopierer. Plagiate in Form von Armaturen, Duschtempeln oder Heizlüfter werden regelmäßig vom Zoll beschlagnahmt und landen im Schredder. Und falls nicht, gelangen sie über irgendeine Ladentheke für wenig Geld in die Haushalte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Kleidung, Spielzeug, Haushaltsgegenstände oder Elektrogeräte &#8211; der deutsche Markt wird mit chinesischen Waren regelrecht überschwemmt. Längst haben die Produzenten aus dem „Land des Lächelns“ auch im heimischen Sanitär-Heizungs-Klima-Segment Fuß gefasst. Als Zulieferer von Bauteilen und Komponenten oder – weniger schön – als Raubkopierer. Plagiate in Form von Armaturen, Duschtempeln oder Heizlüfter werden regelmäßig vom Zoll beschlagnahmt und landen im Schredder. Und falls nicht, gelangen sie über irgendeine Ladentheke für wenig Geld in die Haushalte.</p>
<p><span id="more-1621"></span></p>
<p>Neu ist diese Erkenntnis freilich nicht, aber sie stimmt bedenklich. Denn billig heißt nicht selten gefährlich. Ein Großteil der Produkte, von denen eine Gefahr für den Menschen ausgeht, stammt aus chinesischer Produktion. So zumindest steht es im Bericht <q>Gefährliche Produkte 2011</q>, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unlängst veröffentliche. Unfälle, so heißt es in dem Papier, die zum Tode führten, ereigneten sich meist mit chinesischen Geräten und Maschinen.</p>
<p>Ein Stückweit Sicherheit soll die CE-Kennzeichnung bieten. Sie legt für zahlreiche Produkte Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen als Mindestanforderungen fest. Manch skrupelloser Hersteller, so heißt es, klebt das begehrte Zeichen aber auch ohne Zertifizierung auf das Produkt.</p>
<p>Apropos CE-Kennzeichnung: Auch im Gas- und Wasserfach wird der „Europäische Reisepass für Produkte und Maschinen“ sukzessive eingeführt. Gasgeräte sind bereits gekennzeichnet, ebenso Kupferrohre. Doch das hat auch seine Tücken. Ob beispielsweise ein Gasgerät in einem Mitgliedsstaat eingesetzt werden darf, ist nämlich nicht allein an der CE-Kennzeichnung, sondern nur an zusätzlichen Merkmalen wie etwa einem Nationalitätenkürzel abzulesen. Damit erklärt der Hersteller, dass das Gerät für die in dem benannten Bestimmungsland vorhandenen Versorgungsbedingungen – Gaskategorien und Eingangsdrücke – geeignet ist. Bei Kupferrohren verhält es sich ähnlich: Für den Einsatz im Trinkwasserbereich ist hierzulande zusätzlich ein DVGW-Zeichen erforderlich. Rohrdämmstoffe müssen zwar erst ab August 2012 mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Die Zulassung des Bauprodukts obliegt dann aber weiterhin den nationalen Zulassungsstellen. Fachhandwerker müssen künftig also auf die CE-Kennzeichnung und die bauaufsichtliche Zulassung achten.</p>
<p>Ohne nationale Anhängsel oder Zertifikate scheint das CE-Kennzeichen zumindest in sensiblen Bereichen wie der Gas- oder Trinkwasserinstallation wenig aussagekräftig. Ein Freibrief für eine unbeschwerte Installation ist es jedenfalls nicht. Doch das ist kaum bekannt. Trügerische Sicherheit nennt man das wohl.</p>
<p>Bei all dem Wirrwarr drängt sich der Vergleich mit den typischen Anwendernormen förmlich auf. Beispiele: Da gibt es auf der einen Seite die Europäische Norm DIN EN 12056 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden) und auf der anderen Seite die in Deutschland geltende 1986-100. Oder die in Kürze als Paket in Kraft tretende DIN EN 806 (Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen) mit dem (weiterhin) nationalen Anhängsel der 1988er Normenreihe und weiteren zu beachtenden Regelwerken wie das DVGW-Arbeitsblatt W551. Es gibt noch viele weitere Beispiele und noch mehr normative Querverbindungen. Verhindern lässt sich diese „doppelte Normung“ angesichts unterschiedlicher nationaler Installationsgewohnheiten kaum. Für die Unternehmen ist das ein großes Ärgernis, denn die „schwere Kost“ zu studieren kostet nicht nur viel Zeit, die Regelwerke kosten in Summe auch viel Geld. Mitunter lohnt sich da ein Normen-Abo, wie es etwa der Zentralverband Sanitär Heizung Klima für seine Mitglieder anbietet. Online hat der Nutzer Zugriff auf über 200 aktelle DIN-Normen aus dem Bereich der Haustechnik. Das Studium der Werke bleibt dem Fachmann freilich nicht erspart.</p>
<p>Und so bleibt die nüchterne Erkenntnis, dass es für Planer und Anwender gleichermaßen immer schwieriger wird, den Überblick zu behalten – trotz oder besser aufgrund der europäischen Harmonisierungsbestrebungen: Produkte mit CE-Kennzeichen, die zwar in den Warenverkehr gebracht, aber ohne DIBt- oder DVGW-Zulassung hierzulande nicht verbaut werden dürfen. Die Flut an europäischen Anwendernormen mit ihren nationalen Anhängen. Nicht zuletzt EU-Verordnungen wie die Ökodesign-Richtlinie (ErP = Energy-related Products), die über den Umweg der Industrie in die Praxis gelangt. Transparenz sieht anders aus. Aber wie heißt es so schön: Der europäische Gedanke zählt.</p>
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