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Autorenarchiv: Markus Sironi

MAP-Föderung: effiziente Umwälzpumpe und hydraulischer Abgleich sind Pflicht

Seit September 2011 ist der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und der hydraulische Abgleich des Heizsystems Voraussetzung für Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mitteilt, werden Zuschüsse beispielsweise für eine neu installierte Pelletheizung oder eine effiziente Wärmepumpe nur bewilligt, wenn der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nachgewiesen werden.

Wohnungslüftungsgeräte: Ohne Zulassung droht Ärger

Wohnungslüftungsanlagen sind Bestandteil moderner Gebäudekonzepte. Die Verbreitung dieser Technik wird nicht nur von der KfW-Bankengruppe finanziell unterstützt. Auch auf Länder- oder regionaler Ebene sind Zuschüsse für die Installation von Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erhältlich.

Vorbilder in Sachen Erneuerbare Energien gesucht

Vor wenigen Wochen trat die Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in Kraft. Auf den Punkt gebracht, sollen öffentliche Gebäude künftig eine Vorbildfunktion in Sachen Erneuerbarer Energien einnehmen: Nicht nur bei Neubau, sondern auch bei grundlegenden Renovierungen müssen sie anteilig den Wärme- und/oder Kältebedarf über Erneuerbare Energien decken.

Studie zur Bedeutung von Händehygiene

83% der Deutschen fühlen sich mit ungewaschenen Händen nicht wohl. Das ist eines der Ergebnisse der Studie Hygiene Matters 2011 des schwedischen Unternehmens SCA, zu dem auch die Marke Tork gehört. Für die Studie wurden 250 Männer und 250 Frauen in Deutschland befragt. Vor sauberen Händen sind nur saubere Zähne und gewaschene Haare von größerer Bedeutung für das persönliche Wohlbefinden.

CE-Kennzeichen und EU-Normen: trügerische Sicherheit

Ob Kleidung, Spielzeug, Haushaltsgegenstände oder Elektrogeräte – der deutsche Markt wird mit chinesischen Waren regelrecht überschwemmt. Längst haben die Produzenten aus dem „Land des Lächelns“ auch im heimischen Sanitär-Heizungs-Klima-Segment Fuß gefasst. Als Zulieferer von Bauteilen und Komponenten oder – weniger schön – als Raubkopierer. Plagiate in Form von Armaturen, Duschtempeln oder Heizlüfter werden regelmäßig vom Zoll beschlagnahmt und landen im Schredder. Und falls nicht, gelangen sie über irgendeine Ladentheke für wenig Geld in die Haushalte.

Neue Energieeffizienzanforderungen für Motoren von Trockenläuferpumpen

Eine neue EU-Verordnung unter der europäischen ErP-(„Ökodesign“)Richtlinie regelt ab dem 16. Juni 2011 die Energieeffizienz von Elektromotoren. Hiervon betroffen sind auch mit Elektromotoren ausgestattete Trockenläuferpumpen. Sie dürfen nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn ihr Motor mindestens die Motor-Wirkungsgradklasse IE2 erreicht. Die Bezeichnung „IE“ steht dabei für International Efficiency und definiert weltweit gültige Wirkungsgradklassen für Drehstrommotoren mit Käfigläufern im Leistungsbereich von 0,75 bis 375 kW. Die Grundlage ist die neue Norm EN 60034-30:2009. Hierdurch werden die seit 1998 in Europa bestehenden Unterteilungen in die drei Wirkungsgradklassen EFF3 bis EFF1 abgelöst

Comeback des Diplom-Ingenieurs?

Mit der Bologna-Erklärung wurde der mehr als 100-jährige Titel Diplom-Ingenieur abgeschafft und durch das zweistufige Bachelor-/Master-Studiensystem ersetzt. Die Befürworter schätzen den Vorteil in der Studienzeitverkürzung. Studierende können nach einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern mit einem ersten qualifizierten Abschluss aussteigen. Sie können damit in die Arbeitswelt einsteigen und – wenn gewünscht – nach ein bis zwei Jahren in Richtung Masterabschluss weiter studieren. Kritiker hingegen führen an, dass beispielsweise im Kurzzeit-TGA-Studium entscheidende Vertiefungen in den Bereichen Sanitär, Heizung und Klima den Grundlagenfächern zum Opfer gefallen seien. Und selbst der „Vollabschluss“ Master genieße längst noch nicht den gleichen hohen Stellenwert wie der Dipl.-Ing – vor allem im Ausland.

Holzpellets: Qualität schlägt Preis

Laut einer aktuellen Online-Umfrage des Deutschen Pelletinstituts achten Verbraucher in erster Linie auf die Qualität der Pellets. Der Preis kommt erst an dritter Stelle. Wie es heißt, ist für knapp die Hälfte (48 Prozent) der Umfrageteilnehmer die Qualität der Ware am wichtigsten. Der Pelletpreis hat nur für 18 Prozent der Befragten die höchste Relevanz und steht damit an dritter Stelle, noch hinter dem Kriterium "Ware aus der Region" (22 Prozent).

KfW fördert ab März wieder Einzelmaßnahmen

Die KfW Bankengruppe fördert ab März 2011 neben umfassenden Sanierungen auch wieder einzelne effiziente Sanierungsmaßnahmen, die der Energiebilanz eines Wohngebäudes zugute kommen, wie Dämmung, Austausch der Fenster oder die Erneuerung der Heizungsanlage. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegten Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren (CO2-Gebäudesanierungsprogramm) werden Eigentümer mit zinsgünstigen Krediten oder Investitionszuschüssen unterstützt.

Finanzieller Zuschuss zur Kraft-Wärme-Kopplung

Mineralölhandel und Flüssiggasversorger wollen mit einem Zuschuss einen finanziellen Anreiz für die energieeffiziente KWK-Heiztechnologie geben – dies wohl vor allem vor dem Hintergrund der schwankenden staatlichen Basis- und Bonusförderung.