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03.02.2012
Autorenarchiv: Markus Münzfeld
Ist Wassersparen sinnvoll?
In vielen europäischen Länder herrscht Trinkwassermangel. Um den Wasserverbrauch zu senken, soll nach Plänen der EU-Kommission ein Trinkwasserausweis für Gebäude europaweit eingeführt werden. Dieser soll dann – so eine erste Überlegung zur Umsetzung – z. B. den durchschnittlichen Trinkwasserverbrauch je Gebäudebewohner aufzeigen und die „durstreichen“ Häuser somit entlarven.
Sperre für Marktanreizprogramm aufgehoben
Gestern (7. Juli) war es endlich soweit: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat seine Einwilligung zur Aufhebung der am 3. Mai 2010 verkündeten Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm (MAP) erteilt. Damit können die bislang gesperrten Mittel in Höhe von 115 Mio. Euro in diesem Jahr für die weitere Förderung der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt genutzt werden. Eine vernünftige Entscheidung...
EU-Kommission plant CO2-Steuer für Energieträger
Bisher besteuerten EU-Staaten Energieträger nur auf Basis der verbrauchten Menge. Dies könnte sich zukünftig ändern, da die EU-Kommission nun eine neue einheitliche Struktur der Energiesteuer plant vorzunehmen, heißt es Presseberichten zufolge. Demnach will die Kommission im Kampf gegen den Klimawandel künftig auch eine CO2-Besteuerung für Energien einführen. Mit der Umsetzung würden somit auch Steuern für die in die Luft gepustete Menge CO2 anfallen. Für die Umwelt gut! Doch welche Folgen hat dies für den Geldbeutel? Denn Mindestsätze - nur die kann die EU vorschlagen – stehen wohl noch nicht fest. Daher kann zurzeit auch nur spekuliert werden, welche Auswirkungen die Steuer auf bestimmte Sektoren haben wird...
Hoher Wasserbedarf bei sinkendem Wasserverbrauch
In der Bundesrepublik werden jährlich 159,5 Mrd. m³ Wasser verbraucht – das ist mehr als das dreifache Volumen des Bodensees (48 Mrd m³). Auf diese Zahlen kommt eine aktuelle Studie der Umweltstiftung WWF. Allerdings haben die Forscher nicht nur den direkten Wasserverbrauch, also beispielsweise für die Körperhygiene, herangezogen. In Lebensmitteln und Industriegütern ist "Virtuelles Wasser", das für die Produktion benötigt wird, enthalten. Werden all diese Zahlen gegeneinander aufgerechnet, entsteht eine beeindruckende Summe. Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasserverbrauch von 5288 Litern.
Überdimensionierte Wasserzähler bescheren Kosten in Millionenhöhe
In Tausenden Mönchengladbacher Gebäuden wurden zu große Wasserzähler installiert, mit der Folge höherer Verbrauchskosten und in der Regel auch höherer Grundkosten. Und dies scheint nur die Spitze eines Eisberges zu sein, da die Ursache deutschlandweit bei zahlreichen Wasserversorgungsunternehmen zum tragen kommt, wie der niederrheinische Versorger NVV am 9. Oktober mitteilte.
Zahlungsmoral: Öffentliche Auftraggeber zahlen später als private
Dass die Zahlungsmoral am Bau seit etlichen Jahren allgemein nicht gut ist, ist vielen bekannt. Hingegen weniger bekannt ist, dass öffentliche Auftraggeber noch weniger den pünktlichen Zahlungsverpflichtungen nachkommen, als die privaten Auftraggeber.
Beschränkungen des Internet-Handels für Markenprodukte bald passee?!
Die Online-Vermarktungsplattform Ebay hat im Monat Juli ihre Nutzer in ganz Europa aufgefordert, eine „Petition gegen die Beschränkung des Online-Handels“ zu unterschreiben. Damit will Ebay erreichen, dass Markeninhaber und Hersteller zukünftig den Verkauf ihrer Produkte via Internet nicht mehr untersagen oder dessen Anbietern Einschräkungen machen können. Doch verbergen sich dahinter nur Vorteile? Wohl kaum...
1 Stunde Arbeit = 3500 Zigaretten – unerkannte Gefahren durch PAK
PAK - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Sie stecken meist in billigen Spielzeugen, Schuhen oder Griffen von Werkzeugen. Beim Kontakt mit der Haut lösen sich diese und gelangen so in den menschlichen Körper, wo sie großen Schaden anrichten können. Schon kleinste Mengen stehen im begründeten Verdacht, das Erbgut zu verändern, Krebs erzeugend zu sein und die Fortpflanzung zu beeinträchtigen. Was Sie wissen und beachten sollten, erfahren Sie hier...
Logistikpauschale (noch) gerechtfertigt?
Zahlreiche SHK-Großhändler verlangen seit Sommer 2008 für Materiallieferungen Zuschläge für Transport- und Energiekosten. Als Begründung werden die "enorm gestiegenen Energiekosten" genannt. Obwohl sich die Kraftstoffpreise zwischenzeitlich auf einem Dauertief befinden, weichen viele Händler weiterhin nicht von ihren Zuschlägen ab. Wollen die Großhandelshäuser damit nun ihre Marge - wie bereits vermutet - aufbessern?




Wie riskant ist der Erdgas-Schatz?