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Solarwärmeanlagenmarkt gerät unter Druck

Nach dem Förderstopp des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien kommt es bundesweit offenbar zu teilweise deutlichen Auftragsstornierungen im SHK-Handwerk. Bereits geplante Vorhaben wurden gestoppt und auf Eis gelegt. Im Bayern sind dem Vernehmen nach Stornierungen im zweistelligen Bereich zu verzeichnen. Doch damit nicht genug: Auf der Nachfrageseite wird derzeit ein massiver Markteinbruch für Solarwärmeanlagen registriert. Allein im Mai brach die Nachfrage durch das Einfrieren der Fördermittel um 33 % ein, gaben jetzt der Bundesverband Solarwirtschaft und der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik bekannt. Den finanziellen Schaden für die Branche durch den Förderstopp beziffern die beiden Branchenverbände auf monatlich mindestens 100 Mio. Euro. In diesem Zusammenhang sprechen die beiden Verbände von einem Diktat der Finanzpolitik über die Umweltpolitik. Die ambitionierten Ziele der Europäischen Union und der Bundesregierung, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt bis 2020 zu verdoppeln, rückten damit in weite Ferne.

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