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Holzpelletqualität künftig in EU-Norm geregelt

Die Qualität von Holzpellets wird auf Europäischer Ebene harmonisiert. Künftig sollen die Brennstoffeigenschaften in der neuen EN 14961 geregelt werden. Sie definiert drei Qualitätsklassen: A1, A2 und B. Bislang existieren in Deutschland und Österreich jeweils eigene Normen. In Deutschland werden Holzpellets per DINplus zertifiziert, in Österreich ist die ÖNORM bekannt.

A1-Holzpellets dürfen den bisherigen Plänen zufolge nur einen Aschegehalt unter 0,5 % beim Einsatz von Nadelhölzern und unter 0,7 % bei der Verwendung anderer Hölzer aufweisen. Statt der Rohdichte soll nun die Schüttdichte bestimmt werden. Die Klasse A2 lässt einen Aschegehalt bis 1 % zu. Damit sollen die etwas weiter gefassten Ansprüche von Feuerungen, die besonders in den südeuropäischen Ländern in Gebrauch sind, bedient werden.

Die neue Holzpellet-Klasse B kennzeichnet sich durch einen noch höheren Aschegehalt und ein erweitertes Rohstoffpotenzial, wie beispielsweise enthaltene Rindenanteile. Die neue EU-Norm plant, Pellets, die bislang den Grenzwerten der bestehenden Normen nicht entsprachen – und meist in Großanlagen oder Kraftwerken als sogenannte „Industriepellets“ verfeuert wurden – nun als Klasse-B-Pellets zu deklarieren.

Der Gelbdruck der EN 14961 liegt seit Mai vor, der Weißdruck wird gegen Ende des Jahres erwartet und soll dann Anfang 2010 in Kraft treten.

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