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Zu enges Zeitfenster für das Konjunkturpaket II

Zur Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Lage wurde von der Bundesregierung das Konjunkturpaket II in´s Leben gerufen. Am 20. Februar 2009 gab auch der Bundesrat seine Zustimmung. Dabei liegen die “geplanten” Investitionsschwerpunkte für die TGA-Branche eindeutig in der energetischen Gebäudesanierung der öffentlichen Einrichtungen. Soweit so gut, allerdings steht den kommunalen Auftraggebern für die Umsetzung der entsprechenden Baumaßnahmen nur ein kleines Zeitfenster von zwei Jahren zur Verfügung. So müssen bis Ende 2010 alle Maßnahmen beauftragt und bis Ende 2011 abgerechnet sein. Bereits etatisierte Maßnahmen der Kommunen sind dabei nicht förderfähig, sodass in den Bauämtern mit den Planungen bei Null angefangen werden muss. Das Zeitproblem bei der Umsetzung der geförderten Maßnahmen birgt für die Kommunen zusätzliche finanzielle Risiken, wenn große Baumaßnahmen nicht bis Ende 2011 fertiggestellt sein sollten. Da liegt es in den Kommunen nahe, Maßnahmen zu realisieren, bei denen das Geld schnell ausgegeben werden kann, wie beispielsweise für den Austausch von Fenstern oder Heizkesseln. Die richtungsweisenden ganzheitlich optimierten energetischen Gebäudesanierungen öffentlicher Einrichtungen blieben damit wieder einmal auf Jahre liegen.

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